Dor-dor und Nasen-OPs – Jugend im Iran (Yazd und Kerman)

Dariush, Sooroosh, Elyseo, Amin und Mehrdad (v.l)  - Schrein-Selfie

Dariush, Sooroosh, Elyseo, Amin und Mehrdad (v.l) – Schrein-Selfie

„Dann fahren wir die Straße wieder hinunter. Wenden. Fahren die Straße wieder hinauf. Drehen um. Fahren runter. Manchmal über Stunden. Immer im Kreis. All die schönen Mädchen sind hier. Wenn wir Glück haben, können wir einem oder mehreren unsere Nummer geben.“

Dariush strahlt mich aus seinen schwarzen Sternaugen an. „Außerdem driften wir mit dem Auto.“

Driften? frage ich.

Ich bin ein sehr guter Drifter, nickt er stolz. Willst Du es sehen?

Vorsichtshalber lehne ich ab. Ich habe schon so eine Vorstellung. Und tatsächlich bedeutet driften, während der Fahrt die Handbremse anzuziehen und den Wagen herumzureißen. Das stundenlange Auf- und Abfahren im Kreis nennt sich Dor-Dor. In Ermangelung von Bars, Kneipen oder Clubs ist es die beliebteste Abend-Vergnügen der iranischen Jugend. Was sonst sollen sie auch tun? Die Wünsche und das Verlangen der Jugendlichen sind die gleichen – überall auf der Welt. Dagegen konnte noch kein Regime zu keiner Zeit etwas ausrichten.

Kerman – eine Begegnung mit der iranischen Jugend

Dariush, Amin, Sooroosh und Mehrdad sind Freunde von Ehsan, der mich in Kerman bei sich aufgenommen hat, weil sein Freund Ali ihn aus der Wüste angerufen und ihn darum gebeten hatte. Ehsan ist Business-Man voll und ganz – ohne Telefon am Ohr kann ich ihn mir bereits nach wenigen Tagen kaum vorstellen. Seine Frau Alyeh bestätigt das und grinst, als ich sie frage, ob er immer so viel telefoniere.

Zwischen seinen Telefonaten ist Ehsan ein ausgesprochen zuvorkommender und warmherziger Zeitgenosse, der seinen 9-monatigen Sohn Parsa über alles liebt. Das fällt einem nicht schwer – der Kleine grinst den ganzen Tag und freut sich. Mich starrt er meist erst fassungslos an, bevor er sein breites Grinsen aufsetzt.

Als Ehsan mich am zweiten Abend zum Shazde-Garten in Mahan bringt, beschließen die vier Jungs, uns zu begleiten. Wie so oft habe ich als Tourist im Iran das Gefühl von Wechselseitigkeit: Wir als Touristen besuchen die Touristenattraktionen, sind zugleich selbst aber die Attraktionen für die jungen Iraner (ob diese neun Monate oder Anfang 20 sind, spielt dabei kaum eine Rolle).

Shazde-Garten in Mahan

Shazde-Garten in Mahan

Shazde-Garten in Mahan

Shazde-Garten in Mahan

Shazde-Garten in Mahan

Shazde-Garten in Mahan

Meine Gastgeber: Ehsan, Alyeh und Sohn Parsa

Meine Gastgeber: Ehsan, Alyeh und Sohn Parsa

So überrascht es mich nicht, als die vier darauf bestehen, dass ich in ihrem Auto mitfahre, als wir den Shazde-Garten verlassen und nach Mahan fahren.

Es ist einer der Momente, die ich nicht vergessen werde: Mit einem Mal finde ich mich umringt von einem Chor von Jungs, die gemeinsam ihr Repertoire an iranischen Volksliedern zum Besten geben, auf einer Autobhan wieder. Es ist herrlich. Zugleich gemahnt es mich daran, wie wenig unserer eigenen Liederkultur wir aufgrund der Erfahrungen des Dritten Reiches bewahrt haben. Im Iran ist diese Kultur höchst lebendig.

Später lerne ich eine der Kuriositäten Kermans kennen: Mais-Ali. Ein Besuch bei ihm, einem Mann mittleren Alters, der die ganze Straße mit vorlauten Sprüchen unterhält, während er den Mais-Grill mit einem elektrischen Ventilator antreibt, stellt einen Pflichtprogrammpunkt für einen gelungenen Abend in Kerman dar.

Mais-Ali, Kerman

Mais-Ali, Kerman

Nachdem die vier mich zum Pizza-Essen eingeladen haben – selbstverständlich kommt es nicht in Frage, das ich bezahle, schließlich bin ich Gast – bringen sie mich zu Ehsan nach Hause. Er ist schon früher zurückgefahren, da Parsa im Auto geschrien hatte.

Als wir uns verabschieden, fragt Dariush, ob ich einen iranischen Kuss wolle. Ich lächle ihn an und lerne die iranische Art, sich unter Freunden zu verabschieden, kennen – drei Küsse auf die Wangen.

Der Iran ist ein Land, das mich berührt.

Meine Gastgeber Ehsan und Alyeh sind zauberhaft zu mir – obschon sie mich nie zuvor gesehen haben. Sie nehmen mich nicht nur bei sich auf, verköstigen mich und stellen mich der ganzen Familie vor, sondern sorgen auch für Rund-um-die-Uhr-Entertainment.

Mit Kind und Kegel ziehen wir durch Kerman, besichtigen Hamam, Basar, und Bibliothek. Danach geht es in ein traditionelles iranisches Restaurant, wo es, wen überrascht’s, für mich mal wieder Auberginen  gibt.

Als Ehsan am zweiten Morgen meines Aufenthalts in Kerman für einige Stunden arbeiten muss, bittet er seinen Cousin Rahman, der kein Wort Englisch spricht, mich umherzuführen. Unser Gespräch verläuft vermittels meinem Farsi-Frasebook, den paar Brocken, die ich unterdessen spreche, Körpersprache und jeder Menge gutem Willen. Schnell kristallisiert sich heraus, dass es uns beiden lieber ist, eine Qalyun (das Farsi-Wort für Wasserpfeife) zu rauchen, als Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Und: wir haben trotz unserer eingeschränkten Verständigungsmöglichkeiten jede Menge Spaß! Rahman, als er merkt, dass ihm meine Gegenwart die Aufmerksamkeit der Umstehenden beschert und ich, weil ich feststelle, dass Kommunikation eben auch ohne Worte funktioniert.

Rahman, Ehsans Cousin, beim Qalyun-Rauchen

Rahman, Ehsans Cousin, beim Qalyun-Rauchen

Qualyun

Qualyun

Kerman ist eine der weniger touristischen Städte im Iran. Dennoch ist mein Aufenthalt dort bei Weitem interessanter als der in Yazd zuvor. Das liegt sicherlich daran, dass mir der Austausch mit Menschen mehr bedeutet als Sightseeing.

Bibliothek Kerman

Bibliothek Kerman

Bibliothek Kerman, Innenansicht

Bibliothek Kerman, Innenansicht

Statue von Ferdozi, einem berühmten persischen Poeten

Statue von Ferdozi, einem berühmten persischen Poeten

Hamam in Kerman

Hamam in Kerman

Ehsans Bruder fragte mich am ersten Tag in Kerman, was meine Hobbys seien. Es fiel mir schwer, diese Frage zu beantworten – tut es immer, weil Hobbys für mich irgendwie nach den 80-ern klingen. Im Laufe des Tages kam mir eine Antwort in den Sinn: Wenn es etwas gibt, was ich als mein Hobby bezeichnen könnte, ist es der Versuch zu verstehen. Was auch immer und wen auch immer. Selbst wenn Ehsans Bruder wieder einmal einer ist, der mich fragt, ob ich Hitler gut finde – und offensichtlich ein Ja erwartet – versuche ich unterdessen, das zu verstehen. Bei der Häufigkeit dieser für uns Deutsche so absurden Frage wurde mir jedenfalls einmal mehr klar, wie unvorstellbar groß der Einfluss von Medien und Regierung ist. Ahmadinejad war es wohl, der aufgrund seiner Israel-feindlichen Einstellung und seiner Verleugnung des Holocausts, solche Thesen in die Köpfe der Menschen pflanzte.

Mittlerweile aber scheue ich mich nicht mehr, dazu Stellung zu beziehen. Die verwunderten Blicke nehme ich gern in Kauf. Ich glaube nicht an Rassen. Wenn die Iraner mir dann von der Ähnlichkeit zwischen den Deutschen und den Persern vorschwärmen, bitte ich sie nur, mich und sich selbst anzusehen und frage sie, wo genau sie diese Ähnlichkeit zu erkennen vermeinen. Ohnehin, versichere ich ihnen, wäre es mir egal. Für mich zählen weder Rasse, Religion, Hautfarbe noch sexuelle Gesinnung, sondern einzig und allein, um welche Art Mensch es sich bei meinem Gegenüber handelt.

Dann erzähle ich davon, dass ich sowohl viele gute israelische wie auch amerikanische Freunde habe. Und das, obwohl ich mit der Politik der israelischen Regierung ebenso wenig einverstanden bin, wie mit der amerikanischen. Meist kann ich das unwidersprochen stehen lassen.

Ehsan, Alyeh, Parsa und ich

Ehsan, Alyeh, Parsa und ich

Wundervolle vegetarische Überraschung: Alyehs Mittagessen

Wundervolle vegetarische Überraschung: Alyehs Mittagessen

Wüstenstadt Yazd

In Yazd verbrachte ich zwei Tage, bevor ich nach Kerman kam. Yazd ist eine Wüstenstadt. Die Altstadt träumt vor sich hin, sodass Ruhe herrscht, selbst wenn im November nicht die Hitze der ausschlaggebende Grund sein kann. Mehr als 22 Grad dürfte es nicht haben. Die Gemütlichkeit bleibt bestehen.

Yazd im Abendlicht

Yazd im Abendlicht

Yazd im Abendlicht

Yazd im Abendlicht

Yazd im Abendlicht

Yazd im Abendlicht

Da die Temperaturen im Sommer auf über 50 Grad ansteigen, ist das Stadtbild geprägt von Windtürmen. Windtürme stellen eine Art natürlicher Klimaanlage dar. Auf den Dächern befinden sich in alle Richtungen offene Lehm-Türme, in denen sich der Wind fängt. Von dort aus wird er in die Wohngemächer hinab geleitet und kühlt so das Haus.

Windtürme, Wahrzeichen der Wüstenstadt Yazd

Windtürme, Wahrzeichen der Wüstenstadt Yazd

Stadtpanorama von Yazd

Stadtpanorama von Yazd

In Yazd unterzukommen ist billig – eine Übernachtung mit Frühstück im traditionellen Orient-Hotel kostet gerade mal 2o Touman, also 4,80 Euro. Bislang vermutlich die günstigste Hostel-Übernachtung im Iran. Im Normalfall kostet eine Übernachtung im Dorm um die 8 Euro.

Beim Herumstreifen durch die Gassen der Stadt traf ich alte Bekannte wieder:  Massimo, einen Italiener, dem ich den Tipp mit Garmeh verdankte, und Shan, eine Chinesin, die ich in Esfahan kennen gelernt hatte. Wir beschlossen am Folgetag einen Ausflug in die Region zu machen, da Yazd selbst nicht allzu viel zu bieten hatte.

Ruinenstadt Kharanaq

Unser Ziel war die Ruinenstadt Kharanaq. Die Überreste der Stadt sind 3000 Jahre alt. Wie beinahe überall im Iran heißt es zunächst Ödland und Weite zu durchqueren, um nach Kharanaq zu gelangen. Die Atmosphäre ist beeindruckend.

Ehemaliges Minarett in Kharanaq

Ehemaliges Minarett in Kharanaq

Blick auf die Berge, von Kharanaq aus

Blick auf die Berge, von Kharanaq aus

Ruinenstadt Kharanaq

Ruinenstadt Kharanaq

Chak-Chak – Pilgerstätte der Zoroastrier

Leider waren unsere anderen Ausflugziele, Chak-Chak, eine Pilgerstädte der Zoroastrier, und die Stadt Meybod nicht gleichermaßen faszinierend. Dass unser Tour-Guide den Esprit eines Latein-Lehrers hatte, machte es nicht eben besser. Zum Glück hatten wir Massimo an Bord, der es mit seiner witzigen Art stets schaffte, mir ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Blick von Chak-Chak aus

Blick von Chak-Chak aus

Wüstenlandschaft bei Chak-Chak

Wüstenlandschaft bei Chak-Chak

Chak-Chak liegt inmitten eines Felsmassivs. Das Feuer dort brennt als Zeichen der Zoroastrier seit anderthalb Jahrtausenden. Die Anlage selbst ist dennoch nicht besonders ansprechend gestaltet. Erinnert an ein Gefängnis, bemerkte Massimo treffend.

Zoroastrische Pilgerstätte Chak-Chak

Zoroastrische Pilgerstätte Chak-Chak

Symbol der Zoroaster - Feuertempel, Yazd

Faravahar: Symbol der Zoroastrier (hier: Feuertempel, Yazd)

Zoroastrische Pilgerstätte Chak-Chak

Zoroastrische Pilgerstätte Chak-Chak

Meybod

Spannend waren allerdings das Eis-Haus und der Tauben-Turm in Meybod.

Das Eishaus wurde seinerzeit genutzt, um während des Sommers Eis zur Verfügung zu haben. Es handelt sich um eine Lehm-Ziegel-Konstruktion mit dicken Mauern und einer Kuppel obenauf. Innen geht es in ein mehrere Meter tiefes Becken hinunter.

Kaum vorstellbar, dass es möglich war, das Eis des Winters ohne Hilfe von Elektrizität über die Gluthitze des iranischen Sommers zu retten. Gewonnen wurde das Eis in einem schattigen Becken im Hofe des Eishause. Sobalddas Wasser im Winter gefror, wurde das Eis herausgebrochen und ins Eishaus geschafft.

Traditionelles Eishaus von Meybod, Innenansicht

Traditionelles Eishaus von Meybod, Innenansicht

Traditionelles Eishaus, Außenansicht - hier das von Kerman

Traditionelles Eishaus, Außenansicht – hier das von Kerman

Die Taubentürme, die es in Iran allenthalben gibt, dienten verschiedenen Zwecken. Der Tauben-Kot, der sich in den Türmen ansammelte, wurde als Dünger verwendet – jedoch nicht, ohne dass er zuvor gewässert wurde. Unverdünnt hätten die Ausscheidungen die Pflanzen verätzt.

Taubenfleisch und Taubeneier wurden gegessen – beidem wurden unterschiedliche Heilwirkungen zugeschrieben.

Traditioneller Taubenturm von Meybod, Iran - Innenansicht: jede der einzelnen Nischen diente einem Taubenpaar als Brutstätte.

Taubenturm von Meybod, Innenansicht: Jede der einzelnen Nischen diente einem Taubenpaar als Brutstätte.

Zwei Stunden später als geplant erreichten wir nach unserem Tagesausflug schließlich Yazd, von wo aus ich mit Hängen und Würgen noch meinen Bus nach Kerman erreichte.

Schönheitsideale der Jugend: die ideale Nase für die Ehe

Zum Abschluss will ich noch über ein Thema erzählen, das mich beschäftigt, seit ich im Iran unterwegs bin.

Von Anfang fielen mir junge Menschen ins Auge – Männer wie Frauen -, die ein weißes Pflaster auf der Nase trugen. Irgendwann fragte ich Ali Reza, meinen Begleiter in Esfahan, was es damit auf sich habe. Er bestätigte, was ich bereits vermutet hatte: Die Pflaster verbargen die Überreste von plastischen Eingriffen.

Im Iran ist es unter jungen Erwachsenen en vogue, sich die Nase richten zu lassen. Die Menschen versprächen sich davon, so Ali Reza, eine bessere Partie auf dem Heiratsmarkt zu machen.

Junge Iranerinnen in Esfahan - Überreste einer Nasen-OP

Junge Iranerinnen in Esfahan – Überreste einer Nasen-OP

Das Problem sei allerdings nicht nur die naive Eitelkeit, die sich dahinter verberge, sondern auch, dass im Iran aufgrund der Sanktionen keine guten Medikamente erhältlich seien. Viele der Nasenpatienten erwachten also gar nicht erst wieder aus der Narkose.

Natürlich auch eine Möglichkeit, sich keine weiteren Sorgen um die Chancen auf dem Heiratsmarkt machen zu müssen.

Obwohl es widersinnig ist, weil es letztlich keinerlei Rolle spielt, erschreckte es mich, dass ich mehr Männer als Frauen sah, die sich einer solchen Nasen-OP unterzogen hatten. Vermutlich empfand ich dies als verwunderlich, weil es in unserer Kultur eher Frauen sind, die sich Schönheitsidealen unterordnen.

Jedenfalls schwappt im Iran eine Welle von plastischen Operationen als Modeerscheinung übers Land – ähnlich wie bei uns im Westen Piercings oder Tattoos.

Irgendwo tief drinnen verursacht mir das eine eisige Kälte. Vielleicht ist das aber ebenso spießig, wie wenn die ältere Generation in den westlichen Ländern angesichts von Piercings oder Tätowierungen die Nase rümpft.

Hoffentlich unoperiert - unbeobachtete Portrait-Aufnahme eines Kellners in Yazd

Hoffentlich unoperiert – unbeobachtete Portrait-Aufnahme eines Kellners in Yazd

Aufruf zum Schluss

Lasst uns aufrichtige Geschichten über das Land aus 1001-er Nacht erzählen! Hilf mit, diese aktuellen, unzensierten Berichte über den Iran zu verbreiten. Lies sie abends der Oma vor dem Einschlafen vor, tätowiere sie Dir auf den Oberkörper, kapere einen Radiosender, verschicke sie per Flaschenpost – oder teile sie einfach auf Deinem Social-Media-Account!

Merci vielmals!

Elyseo

6 Gedanken.

  1. Hallo lieber Elyseo,
    tausend Dank für diesen interessanten Bericht über deinen Iran-Trip, ich bin total begeistert, vor allem über diese fantastischen Wüstenbilder!! Das ist ganz meine Welt! Du berichtest auch so überaus spannend, (Georgien war auch der Hammer!!), dein Humor ist unvergleichlich, ich musste (ebenso Natascha, sie ist derselben Meinung) so oft lachen. Du könntest doch mal ein Buch über all deine Erlebnisse schreiben, das würde bestimmt ein Bestseller werden!! Wir sind schon gespannt auf die kommenden Abenteuer!
    Alles Gute weiterhin und noch viele schöne Stunden auf deiner Reise, vielleicht sehen wir uns bald mal wieder, dann kannst du uns „live“ berichten.

    Liebe Grüße
    Tanja u. Natascha

    • Das geht runter wie Öl! Danke für Euren Kommentar! Ich freue mich immer, wenn jemand ein paar Zeilen hinterlässt – dann habe ich nicht das Gefühl ins Leere zu schreiben. Und das mit dem Buch veröffentlichen – ich versuche ja eben das mit meinem Roman derzeit. Mal sehen, ob es noch klappt – ich hoffe doch sehr! Alles Liebe!!

  2. Ich kann mich Tanja und Natascha nur anschließen!!! Die Idee mit dem Buch ist mir auch schon gekommen!!! Ich bin wirklich auch immer fasziniert von Deinen Berichten! Das Gleiche haben mir Carola und Reimund auch schon gesagt. Du siehst also, die Berichte werden weiter verbreitet!!!

    Herzlichst Mum

  3. Ich hatte ziemlich Bauchschmerzen, als ich hörte, daß Du in den Iran fährst, aber jetzt…! Wirklich unglaublich und so beruhigend, daß die Menschen , die Du kennengelernt hast , so freundlich und interessiert und aufgeschlossen sind. Du bist ja auch ein guter Botschafter und hinterlässt sicher bei den Menschen dort auch einen positiven Eindruck von uns „Westlern“.

    • Der Iran, den ich erleben durfte, hatte mit dem, was in unseren Medien verbreitet wird, rein gar nichts zu tun. Ich hatte damit gerechnet, dass es anders wäre, sonst wäre ich nicht hingefahren, aber dass die Menschen so offen und herzlich sind, hätte ich dennoch nicht erwartet. Umso besser, nicht alles zu glauben, was einem in der Presse oder im Fernsehen aufgetischt wird. Und ohnehin sind die Iraner uns Westlern extrem positiv gesonnen. Der Tourist ist im Iran Gast und somit König. In dieser Form wäre das bei uns unvorstellbar!

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