Iran kompakt- ein Abgleich zwischen Realität und Befürchtung

Alles Terroristen? Im Iran leben dunkelhaarige Menschen mit Bart.

Alles Terroristen? Im Iran leben dunkelhaarige Menschen mit Bart.

Von ungläubigen Blicken, Unverständnis bis zu Kommentaren wie „Das macht mir Bauchschmerzen“ oder „Ich bin in Sorge“ erntete ich alle möglichen Reaktionen, als ich Freunde und Familie wissen ließ, dass ich plante, in den Iran zu fahren. Das kommt gewiss nicht von irgendwo.

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat der von George W. Bush proklamierte Clash of Cultures Ausmaße angenommen, die zuvor unvorstellbar gewesen wären. Vorurteile, Missverständnisse und Angst beherrschen das Denken vieler Menschen bezüglich des Islam – selbst wenn unser Feindbild neuerdings wieder in Richtung Böser Russe gelenkt werden soll.

Es beginnt schon bei unsauberen Begrifflichkeiten. Die Vermengung der Worte Muslim und Islamist bleibt bei der Häufigkeit der Verwendung des letztgenannten nicht aus. Ein folgenschwerer Irrtum, da der durchschnittliche muslimische Gläubige mit den radikalen Islamisten ähnlich viel zu tun hat, wie der durchschnittliche Christ mit dem Ku-Klux-Klan. Nichtsdestoweniger gilt gerade die Islamische Republik Iran – spätestens seit George W. Bushs Ausspruch von der Achse des Bösen – als Brutstätte des Übels auf der Welt.

Inwiefern hat dies mit der Realität zu tun? Muss der Reisende im Iran um Leib und Leben fürchten?

(Am Ende dieses Berichts habe ich eine Sektion Iran auf einen Blick eingeführt, in der Menschen, die in den Iran reisen wollen, einige reiserelevante Informationen finden.)

Lotfollah-Moschee, Esfahan, Iran

Lotfollah-Moschee, Esfahan, Iran

Antworten auf häufige Fragen

1. Wie ist das mit Frauen im Iran?

Nach meinen Erfahrungen in Indien, wo ich zwei Monate lang praktisch mit keiner einheimischen Frau sprach, weil die Trennung der Geschlechter unhinterfragt funktioniert, rechnete ich damit, dass dies im Iran ähnlich sein würde. Ich erwartete von Kopf bis Fuß verhüllte Frauen, von denen einzig die Augen zu sehen wären. Als ich dann über die Straßen Teherans, Isfahans oder anderer iranischer Städte lief, staunte ich nicht schlecht. Es scheint geradezu Mode zu sein, das gesetzlich vorgeschriebene Kopftuch so weit hinten wie irgend möglich zu tragen. Unter der Hidschab sind viele iranische Frauen stark geschminkt und tragen moderne westliche Kleidung, die wohl auch auf den Straßen von Paris kein Aufsehen erregen würde.

Junge Frau in Esfahan - das Vorbild ist die westliche Mode

Junge Frau in Esfahan – das Vorbild ist die westliche Mode

Natürlich gibt es auch Frauen, die es mit dem Verschleierungsgebot anders halten. Je religiöser eine Frau ist, desto weiter geht die Verschleierung. Es gibt also durchaus auch Frauen, deren Körper komplett schwarz verhüllt ist. Auch gibt es heilige Orte, wo Frauen sich komplett verhüllen müssen – manche Schreine beispielsweise. Dort können dann entsprechende Tücher allerdings entliehen werden.

Wie oft wohl Bilder religiöser Feiertage ausgewählt und dem Fernsehpublikum als repräsentativ verkauft werden? Hier: Trauermonat Muharram, Ashura-Tag in Esfahan

Wie oft wohl Bilder religiöser Feiertage ausgewählt und dem Fernsehpublikum als repräsentativ verkauft werden? Hier: Trauermonat Muharram, Ashura-Tag in Esfahan

Es gibt sie natürlich auch im Alltag: Frauen, die das muslimische Verhüllungsgebot ernster nehmen als andere. Hier: Kharanag

Es gibt sie natürlich auch im Alltag: Frauen, die das muslimische Verhüllungsgebot ernster nehmen als andere. Hier: Kharanag

Meiner Erfahrung nach hassen viele Frauen im Iran das Hidschab-Gebot. (Hidschab bedeutet Schleier.) Sobald sie das Haus betreten, nehmen sie die unerwünschte Kopfbedeckung ab. Wenn Besuch kommt, tragen sie den Schleier je nach Religiosität des Besuchers. In meiner Gegenwart verzichteten die meisten Frauen im Haus darauf, es sei denn, sie empfanden sich selbst als streng religiös.

Das Tragen des Hidschab hat indes keinerlei Auswirkung auf das Verhalten gegenüber Männern. Die Frauen im Iran verhielten sich mir gegenüber ausgesprochen offen. Viele Frauen und Mädchen sprachen mich als westlichen Touristen auf der Straße an. Oft geschah dies auch, wenn die ganze Familie dabei war, sodass beispielsweise Väter ihre Töchter drängten, mit mir zu sprechen, um ihre Englisch-Kenntnisse zu erproben.

Der Anteil von Frauen in Bildungseinrichtungen ist überdurchschnittlich hoch, weshalb Ex-Präsident Ahmadinejad an den Universitäten gar eine Männer-Quote erließ. Dieser Umstand wird die Entwicklung der Frauenrechte in Zukunft sicherlich maßgeblich beeinflussen.

Teenager in Esfahan - von gedeckten Farben keine Spur

Teenager in Esfahan – von gedeckten Farben keine Spur

Dennoch ist die religiös motivierte Geschlechter-Trennung sehr tief ins Bewusstsein der iranischen Bevölkerung eingegangen. Als Mann dürfte ich eine Frau beispielsweise nicht berühren, es sei denn, sie wäre mit mir verheiratet oder entstammte meiner engsten Familie. Also auch kein Händedruck zur Begrüßung, geschweige denn eine Umarmung! Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen wäre es undenkbar, dass ein Mann sich auf einen freien Platz neben eine Frau setzt. Sollte kein anderer Platz frei sein, wird umgesetzt, und das mit größter Selbstverständlichkeit.

Als Reisende im Iran haben Frauen allerdings nicht mit Problemen zu rechnen. Auch Ausländerinnen müssen zwar ein Kopftuch tragen, ansonsten aber fiel mir nie auf, dass sie irgendwelche Probleme gehabt hätten. Selbstverständlich steht es ausländischen Frauen frei, neben männlichen Touristen im Bus zu sitzen.

2. Kann ich mich im Iran frei äußern oder komme ich dann ins Gefängnis?

Sicherlich sollte in einem autoritär-geführten Staat wie dem Iran Bedachtsamkeit bei öffentlich getätigten Aussagen eine Rolle spielen. Zu Beginn meiner Reise hielt ich mich mit Meinungsäußerungen bezüglich Politik und Religion stark zurück. Je mehr ich aber beobachtete, wie die Iraner selbst mit diesen Themen umgingen, umso mehr verlor ich meine Hemmungen. Ob dies naiv war, weiß ich nicht.

Iranische Oppositionelle haben wohl auch im Jahr 2014 noch mit Repressalien zu rechnen. Das private Äußerungen zu solchen führen würden, wage ich zu bezweifeln. Zumindest konnte ich bei den Menschen, mit denen ich sprach, keinerlei Zurückhaltung erkennen. Wären regime-kritische Äußerungen tatsächlich gefährlich, würden sie vermutlich eher hinter vorgehaltener Hand getätigt.

Auch habe ich von keinem anderen Touristen, der diesbezüglich Probleme gehabt hätte.

Die Stimmung vieler Menschen im Iran ist, im Gegensatz zu offiziell vertretenen Linie, pro-amerikanisch. Viele Iraner empfinden die USA als gelobtes Land und neigen mehr als Europäer dazu, die negativen Aspekte der amerikanischen Hegemonial-Politik auszublenden. In den drei Wochen meines Aufenthaltes sprach ich mit etlichen Iranern, deren Ziel es war, in die USA oder nach Kanada auszuwandern.

Die Einstellung der Menschen gegenüber der eigenen Regierung schien mir größtenteils extrem kritisch zu sein. Viele halten gravierende Veränderungen im Leben der Iraner nur für eine Frage der Zeit. Auch die Meinung, dass es in Ordnung sei, wenn die Dinge sich langsam veränderten, kam mir immer wieder zu Ohren. Der Iran ist 35 Jahre nach der muslimischen Revolution noch immer ein stark westlich orientiertes Land.

3. Wie sieht es im Iran aus? Ist der Iran ein „Entwicklungsland“?

 Als ich mit dem Bus von Yerevan nach Teheran fuhr, war das Erste, was mir morgens auffiel, die Qualität der Straßen. Nicht, dass mich das normalerweise besonders interessierte, aber im Vergleich zu sämtlichen Ländern, die ich in diesem Jahr bereist hatte, war der Unterschied enorm. Das ganze Land ist durchzogen von größtenteils sechsspurig ausgebauten Autobahnen, die in einem Top-Zustand sind.

Die Iraner selbst mäkeln oft über den Stand ihrer Entwicklung. Da es für Iraner aber ausgesprochen schwierig ist, ein Visum für die EU oder die USA/ Kanada zu bekommen, haben die meisten keine Auslandserfahrungen. Die wenigsten Menschen, die ich traf, hatten den Iran je verlassen. Das liegt allerdings nicht daran, dass es ihnen seitens der Regierung verboten wäre.

Die Städte selbst sind großteils geprägt von halsbrecherischem Verkehr. Das Stadtbild, mit all den blinkenden Läden und der für uns fremdartigen Schrift, erinnert eher an andere asiatische Großstädte als an Europa.

Straßenbild in Shiraz

Straßenbild in Shiraz

Eines der größten Probleme für den westlichen Touristen (allem voran im November, wenn es bereits um 17 Uhr dunkel wird) ist, dass es im Iran keinerlei Kneipen oder Bars, geschweige denn Clubs gibt, wo man seine Abende verbringen könnte. Das soziale Leben ist somit stark von der religiösen Herrschaft geprägt. Alkohol ist verboten. Tanzen ebenso. Es gibt allerdings wohl dennoch Menschen, die zu Hause trinken und Partys feiern. Ich selbst habe das aber nicht erlebt. Was es an sozialen Orten gibt, sind Qalyun-Cafés, wo Wasserpfeife geraucht wird. Frauen sind hier für gewöhnlich nicht erwünscht. Bei Touristinnen werden jedoch Ausnahmen gemacht.

Abendbeschäftigung im Iran: Qalyun-Cafés; hier: Esfahan

Abendbeschäftigung im Iran: Qalyun-Cafés; hier: Esfahan

Bezüglich technischer Entwicklungen ist der Iran im Vergleich zu Deutschland ein paar Jahre hinten dran. Smartphones sind noch nicht so verbreitet wie hier – Handys allgemein allerdings schon, nur haben die Menschen teils noch ältere Modelle.

Gehören auch im Iran zum Alltag: Handys

Gehören auch im Iran zum Alltag: Handys

Das Internet ist im Iran verbreitet, allerdings bisweilen sehr langsam. Viele Seiten sind von Staats wegen gesperrt, sodass ein VPN-Tunnel oder „Tor-Browser“ nötig sind, um auf Facebook oder teilweise nur auf den normalen Mail-Account zuzugreifen. Das frisst Zeit. Viele Iraner haben nichtsdestoweniger einen Facebook-Account.

Es lässt sich kein System erkennen, welche Seiten von der iranischen Regierung gesperrt werden. Insofern bist Du als Tourist gut beraten, Dich vorher um einen VPN-Tunnel zu kümmern.

4. Wie werde ich als Westler behandelt? Beäugen mich die Leute kritisch? Sind sie unfreundlich zu mir? Ist es gefährlich für mich?

Ich habe noch in keinem Land Menschen erlebt, die mich mit solchem Interesse, solcher Offenheit und Gastfreundschaft behandelt hätten, wie im Iran. Es gab keinen einzigen Moment, in dem ich das Gefühl gehabt hätte, mich in Gefahr zu befinden. Selbst in Momenten wie dem Verlust meines Rucksacks kurz vor meiner Rückreise blieb ich entspannt, weil ich zu diesem Zeitpunkt bereits gelernt hatte, dass die Iraner sehr gut darin sind, sich um Dich zu kümmern. Die persische Gastfreundschaft geht somit weiter als alles, was ich bislang erlebt hatte. Die Menschen dort gaben mir ein Gefühl der Sicherheit und des Aufgehoben-Seins.

Was mich am meisten beeindruckte, war, dass dies gänzlich ohne finanzielles Interesse geschah. Im Iran über einen Basar zu laufen ist ein Vergnügen, weil niemand versucht, dir etwas aufzuschwatzen. Wenn Menschen dich auf der Straße ansprechen, geschieht das nie, um dich in ein Geschäft zu zerren – gänzlich anders als in Indien, wo ich mir oft wie ein walking wallet vorkam und die Menschen mit allerlei Tricks arbeiteten, um Touristen auszunehmen.

5. Wie ist das mit der Sprache? Kann ich mich im Iran überhaupt orientieren oder sind alle essentiellen Schilder nur auf Farsi geschrieben? Sprechen die Menschen Englisch?

Allen Unkenrufen zum Trotz sind die meisten Straßenschilder im Iran zweisprachig. Auf den Autobahnen gibt es Hinweisschilder auf Farsi und einige Meter später auf Englisch. In den meisten Restaurants gibt es zweisprachige Speisekarten. Nur in kleineren Fast-Food-Läden kommt es bisweilen vor, dass die Speisen einzig in Farsi aufgelistet sind. Zeigen hilft dann weiter. Oder nach einem anderen iranischen Gast Ausschau zu halten, der Dir im Normalfall mit Freuden zur Seite steht, so er Englisch spricht.

Was die Menschen auf der Straße angeht, sprechen die meisten Menschen zumindest ein paar Brocken Englisch, allem voran die jüngere Generation. Ältere Menschen sprechen bisweilen kein Englisch, sind aber dennoch stets redlich bemüht, mit Dir zu kommunizieren. Das kann bisweilen ein wenig anstrengend werden – je nachdem, ob Du ein Farsi-Frasebook hast oder selbst ein wenig Farsi sprichst. Farsi ist für uns Westler nicht eben einfach zu lernen, vor allem nicht in ein paar Wochen. Bei Menschen unter 40 findest Du auch Leute, die ein Englisch sprechen, das dem vieler Europäer in nichts nachsteht.

Das Schöne ist ohnehin, dass die Iraner im Allgemeinen eine Engelsgeduld an den Tag legen, wenn es darum geht, sich mit Dir zu verständigen. Einige der schönsten zwischenmenschlichen Erlebnisse hatte ich mit Menschen, die kein Englisch sprachen, meinem Farsi-Frasebook und jeder Menge gutem Willen. Dazu muss man allerdings in Stimmung sein.

Freundliche Aufnahme in einem muslimischen Heiligtum in Yazd: obwohl wir gemeinsame Sprache teilten, nahmen mich diese Männer herzlich auf und wir verbrachten eine Stunde gemeinsam.

Freundliche Aufnahme in einem muslimischen Heiligtum in Yazd: obwohl wir keine gemeinsame Sprache teilten, nahmen mich diese Männer herzlich auf. Wir verbrachten eine lustige Stunde gemeinsam.

6. Was darf ich im Iran auf keinen Fall tun? Was muss ich beachten, um mich nicht in Schwierigkeiten zu bringen?

Du solltest auf keinen Fall Fotos von militärischen Anlagen, Soldaten oder Polizisten machen. Das kann schnell ins Auge gehen. Der Iran wird von einem autoritären Regime regiert. Selbst wenn das in Deinem Alltagsleben als Tourist keinerlei Rolle spielt, gilt es, dies im Hinterkopf zu bewahren. Komm auch nicht auf die Idee, Militäranlagen aus einem fahrenden Bus zu fotografieren. Es sei denn Du bist scharf darauf, ein paar Nächte in einem iranischen Gefängnis zu verbringen und die Gepflogenheiten bei Gericht kennen zu lernen.

Ansonsten gelten die üblichen Regeln: respektiere die Religion der Menschen und ihre religiösen Gebräuche. Du bist im Iran prinzipiell überall herzlich willkommen, seien es religiöse Zeremonien, das Gebet in den Moscheen, Schreine etc. Es ist nur natürlich, dieser Offenheit mit dem gebührenden Respekt zu begegnen. Fragen zu Islam und muslimischen Ritualen aller Art beantworten Dir die Iraner stets bereitwillig.

Homosexualität sollte keinesfalls öffentlich zur Schau gestellt werden, da sie im Iran verboten ist und mit rigorosen Strafen belegt wird.

Fazit

Wenn ich nur eine Sache nennen dürfte, die ich auf dieser Reise gelernt habe, wäre es Folgende: Ich wurde in meinem Misstrauen gegenüber dem, was uns in den Medien als Wahrheit verkauft wird, voll und ganz bestätigt. Der Iran, den ich erleben durfte, hatte rein gar nichts mit dem zu tun, was mir im deutschen Fernsehen und der Presse über Jahre hinweg gebetsmühlenartig gepredigt worden war.

Deshalb mein Rat: Wenn Dich irgendein Ort aus welchem Grund auch immer interessiert –

FAHR HIN, BILD DIR DEIN EIGENES URTEIL.

In der heutigen Zeit ist das möglich. Das ist keine Aufforderung dazu, jede Vorsicht außer Acht zu lassen. Es ist allerdings sehr wohl eine Aufforderung, ein gesundes Misstrauen walten zu lassen. Ein Misstrauen gegenüber Informationen, die mir über den Bildschirm so ungebeten ins Haus serviert werden, wie die Gratis-BILD zum Mauerfall.

Letztlich sind wir, egal, wo wir uns auf diesem Planeten aufhalten, egal, wo wir leben, vor allem eins: Menschen! Lasst uns das nie vergessen, wenn wir dabei sind über andere zu urteilen. Wir alle sind Menschen.

Iran auf einen Blick:

Währung und Geld: Die Währung im Iran ist der Iranische Rial (IR). Da ein US-Dollar 32000 IR wert ist, wechselt die einheimische Bevölkerung oft auf die Bezeichnung Touman. 1 US-Dollar entspricht 3200 Touman. (für ein ausführliches Rechenbeispiel siehe hier). Die Preise werden gemeinhin in Touman angegeben.

Kreditkarten und Bankkarten: VORSICHT! Im Iran wird derzeit keine der westlichen Bank- oder Kreditkarten akzeptiert. Das Geld, das Du für Deine Reise brauchst, musst Du komplett in bar mitnehmen. Vorzugsweise in US-Dollar oder aber in Euro. Es gibt auch keinen Western-Union-Geldtransfer im Iran.

Budget: Als Budget-Reisender kannst Du im Iran mit 25 Dollar/ 20 Euro pro Tag auskommen. Hierbei sind Übernachtung, Busfahrten zwischen Städten, Essen und evtl. der Besuch von Sehenswürdigkeiten eingeschlossen. Eine Übernachtung im Schlafsaal eines Hostels kostet im Normalfall nicht mehr als 10 Dollar (320.000 IR). Busfahrten zwischen Städten kosten maximal 8 Dollar. Der Eintritt in Gärten, Moscheen und andere touristisch interessante Stätten beträgt im Normalfall zwischen 50.000 und 150.000 IR (zwischen 1,50 und 5 Dollar).

Transport: Zwischen den Städten existieren ausgezeichnete Busverbindungen. Die VIP-Busse sind sehr komfortabel und den geringen Aufpreis wert. Auf manchen Strecken verkehren auch Züge, die ich selbst jedoch nicht probiert habe.

Couchsurfing: Couchsurfing ist im Iran sehr einfach. Du musst allerdings davon ausgehen, dass Dein/e Gastgeber Deinen kompletten Tagesablauf für Dich planen.

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