Er nüchtert – Aufzeichnungen aus dem Leben eines Parias (09. Februar 2013 – Karneval-Edition I)

Freitag, 08. Februar 2013

 

Sie liegt also hinter mir, die erste nüchterne Weiberfastnacht meines Lebens. Als gebürtiger Franke muss ich dafür dankbar sein, dass es mir gelingt, Weiberfastnacht und nicht Altweiberfastnacht zu schreiben – in den heimischen Gefilden sind wir mit den Karnevalsgebräuchen nicht so vertraut… Es wäre nicht das erste Mal, dass ich eine Mischform aus Altweibersommer und Weiberfastnacht bilde.

Zu behaupten, ich hätte Panik bezüglich des bevorstehenden Ereignisses verspürt, wäre wohl übertrieben, jedoch hatte mich in den Tagen zuvor trotzdem eine gewisse Unruhe befallen, wusste ich doch, dass ich nicht umhin käme zu feiern, da es mir als Kulturprogramm für meine Schüler sozusagen vorgeschrieben war.

Aber wie sollte das werden? Ich als einzig Nüchterner in einer Meute marodierender Jecken? Schwer vorstellbar.

Vermutlich war dies mein Glück. Da ich mir im Vorfeld vielerlei Gedanken zum Thema gemacht hatte und eben auch von einigen Befürchtungen heimgesucht worden war, waren meine Erwartungen an diesen Tag praktisch gleich Null, konnten somit also nur übertroffen werden. Und dann? – Ja, dann hatte ich Spaß, und zwar so richtig. Und das bei Wasser und Cola!

Tanzen und singen – das sind einfach zwei Dinge, die ich liebe, wohl gänzlich unabhängig davon, ob ich berauscht oder nüchtern bin. Seit ich aufgehört habe zu trinken, war ich bis dato kein einziges Mal tanzen. Ich hatte zwar vermutet, dass das leichter sein könnte als ein Abend in der Kneipe, vor allem, wenn ich mit einer Gruppe von Leuten unterwegs bin, wo das Ziel von Kneipenbesuchen meist ohnehin nur darin besteht, sich zu betrinken.

Glück hatte ich zudem mit der Gruppe von Schülern und Kolleginnen, die mit mir gemeinsam auf Karnevalspfaden wandelten. Die Schüler waren einfach fantastisch! (Bei den Kolleginnen brauche ich dies nicht gesondert zu erwähnen.) Dabei weiß ich aus eigener Erfahrung in Spanien, wie schwer es sein kann, in kulturell fremdem Rahmen zu feiern – du kennst die meisten Lieder nicht, während alle andern lachen und sich auf die Schultern klopfen, fühlst du dich ein wenig verloren. Nicht so allerdings unsere Tandem-Schüler! Sicher, wir hatten mit der Kneipe „Sieben“ eine glückliche Wahl getroffen, da hin und wieder auch ein paar englische Party-Klassiker gespielt wurden, alles in allem aber waren die Schüler einfach so gut drauf und zufrieden, dass ich mich vollkommen entspannen konnte. Die meiste Zeit war es schlicht eine Freude, ihnen zuzusehen. In solchen Augenblicken weiß ich dann wieder, weshalb ich diese Arbeit liebe.

So waren wir also eine bunte Truppe aus Brasilianern, Spaniern, Briten, Asiaten, Afrikanern, Lateinamerikanern usw. – aus aller Herren Ländern zusammengewürfelt. Ohne uns über den grünen Klee loben zu wollen: wir rockten das Haus!

Dabei war es für mich sogar angenehm, nüchtern zu bleiben. Ich wusste, dass ich den Punkt nicht verpassen würde, an dem es besser wäre zu gehen. Außerdem, dass ich später noch einen entspannten Abend verbringen könnte, ohne mich von einem Alkoholexzess erholen zu müssen. Schließlich – das war neu, dass ich in der Kneipe fitter wäre. Während alle bereits torkeln und sich mühsam auf den Beinen zu halten versuchen, stehe ich noch stramm wie die gute alte deutsche Eiche.

Ein wenig anstrengend wurde es für mich also erst so gegen vier Uhr nachmittags, als der allgemeine Alkoholpegel sich insofern niederzuschlagen begann, als die Fein- durch Grobmotorik bezüglich der eigenen Standfestigkeit ersetzt wurde. Bin ich betrunken relativ bereitwillig einverstanden, mich anrempeln und mir ohne ein Wort der Entschuldigung volle Gläser aus der Hand schlagen zu lassen, fällt mir dies im nüchternen Zustand schwerer.

Dementsprechend war es eine kluge Entscheidung, eine Stunde später gemeinsam mit einer Kollegin den Nachhauseweg anzutreten und die Schüler allein weiterfeiern zu lassen. Alles in allem war die nüchterne Weiberfastnacht für mich ein ausgesprochen überraschendes und positives Erlebnis.

 

Samstag, 9. Februar 2013

Der Party-Donnerstag erwies sich für mich im Nachhinein als zweischneidiges Schwert. Zwar habe ich ihn überstanden, ohne in Versuchung zu geraten, allerdings fühlte ich mich gestern verkatert (!), ohne auch nur einen Schluck getrunken zu haben, und mein seit Wochen brach liegendes Party-Ich begann aufzubegehren.

Der gestrige Abend, den ich zu Hause mit der Lektüre von Stephan Thomes „Fliehkräfte(n)“ und einem philosophischen Essay aus Barbara Adams „Diktat der Uhr“ verbrachte, wurde zu einer Belastungsprobe meiner Einsamkeitstoleranz. Einerseits verspürte ich keinerlei Verlangen, mich wieder unters trunkene Jeckenvolk zu mischen, andererseits rührte mich eine seltsame Traurigkeit an, der ich nicht recht Herr zu werden vermochte.

Es war einer jener Abende, an denen mir erneut schmerzlich bewusst wurde, wie sehr mir D. fehlt. Zweitausend Kilometer Entfernung, er nie online – und ich in einem Bett in Köln mit der Lektüre eines Buches beschäftigt, dass mir die Welt Lisboas vor Augen zerrt und mich wehmütig stimmt.

Dennoch will ich an der Lage nicht rütteln. Ich bin ein Anderer derzeit.

Ich habe meine einzige Bezugsperson hier verloren und versuche nicht, dieses Faktum wegzutrinken oder D. durch den Nächstbesten zu ersetzen. Das ist ungewöhnlich, weil die wiederkehrenden Stunden der Einsamkeit mir dies nahe legten.

Mir will scheinen, dass die Nüchternheit mich klarer sehen lässt. Vielleicht werde ich endlich erwachsen. So sehr ich dieses Wort in seiner Endgültigkeit gemahnenden Konnotation ablehne, hat es womöglich doch auch damit zu tun, die aus eigener Kindlichkeit erstandenen Illusionen zu durchbrechen.

Ersetzte ich D. gerade, machte ich mir etwas vor.

So einfach ist das.

Ich habe aber beschlossen, mir nichts mehr vorzumachen – dieser Entschluss geht mit der Nüchternheit einher. Die Vertrautheit, die mich mit ihm verband, ist derzeit nicht zu ersetzen. Ich werde ohne sie leben müssen. Aufhalten konnte ich ihn nicht, also habe ich nun mit seinem Weggang und der Einsamkeit zu leben.

So schmerzlich solche Stunden wie die des gestrigen Abends auch sein mögen, sie erteilen mir eine nützliche Lektion. Es ist möglich, sie nüchtern durchzustehen und am nächsten Morgen mit frischer Energie und neuer Zuversicht aufzuwachen. Nichtsdestoweniger fehlt mir jener Mensch an meiner Seite, dem gegenüber ich stets eine solch bedingungslose Offenheit an den Tag legen durfte, ohne mich beschämt oder unverstanden zu fühlen.

Somit wandle ich mich derzeit wohl doch, gewollt oder ungewollt, ein Stück in Richtung des einsamen Spitzweg‘schen Poeten.

Verfange ich mich aber nicht in den klebrigen Weben der Vereinsamung, kann ich feststellen, dass ich insgesamt in den vergangenen Wochen ausgeglichener und stärker war, als in den davor liegenden Monaten bzw. Jahren. Zumindest an Wochentagen.

Jeder Wandel ist schmerzhaft, mancher allerdings auch lohnend.

Einige Stunden sind vergangen, um das unerträglich bohrende Gefühl in mir loszuwerden, das sich unversehens wieder eingeschlichen hatte, bin ich ins Zollstockbad gegangen, dort siebzig Bahnen geschwommen und wieder nach Hause gelaufen. Das half.

Kurzzeitig.

Da ich mir allerdings versprochen habe, das alles hier auszutragen, setze ich mich nun wieder an meinen Rechner.

Weshalb spreche ich hier eigentlich über meine Einsamkeit und Sehnsucht? Eine Kollegin fragte mich dieser Tage, ob es mir nicht unangenehm sei, solch persönlichen Seelenzustände preiszugeben.

Was hat das Ganze überhaupt mit Er nüchtert zu tun?

Nichts und alles, würde ich sagen.

Gewiss, im engsten Sinne ist mein derzeitiges Erleben nicht nur dem Alkoholentzug geschuldet. D. wäre auch fort, tränke ich mich hier gerade zur Besinnungslosigkeit. Damit verbunden ist das Ganze aber insofern dennoch, dass ich normalerweise schon längst den Griff zur Flasche gewählt hätte.

Ich hoffe und baue darauf, dass ich hier einen Weg beschreite, den es sich irgendwann nachzuvollziehen lohnt, selbst wenn er sich für mich gerade hauptsächlich anstrengend und fragwürdig anfühlt.

Wo führt er mich hin?

Ins Stubenhockerdasein?

Zwar empfand ich die Weiberfastnacht vorgestern als lustig, als ich heute nachmittags um vier jedoch beinahe nur volltrunkenen oder zumindest stark angetrunkenen Menschen auf meinem Weg ins Bad begegnete, verging mir jegliche Lust, mich heute Abend wieder unters Partyvolk zu mischen. Das Gefühl, hier allein zu Hause zu sitzen, bleibt dennoch unschön.

Zugleich geht mir aber die Motivation ab, hinauszugehen und mich auf Freundessuche zu begeben. Wie soll das auch aussehen? So etwas ist nicht planbar. Eher eine Frage von Fügung. Wenn es geschieht, geschieht es, wenn nicht, dann nicht.

Was ich bei dem ganzen Karnevalshype hier nicht verstehe, ist Folgendes: Ergab es zu Zeiten strengen katholischen Regiments noch Sinn, an einigen Tagen im Jahr auszubrechen, die eigene Person hinter einem Kostüm zu verbergen, die Fesseln und Bande des vom Sündgedanken regierten Alltags abzustreifen und sich hemmungslosen Exzessen hinzugeben, so ist dies heute doch vorgeblich überflüssig.

Leben wir nicht in einer Gesellschaft, die sich freiheitlich demokratisch schimpft und jedem das Recht auf Selbstverwirklichung zubilligt? Wenn dies der Fall ist, weshalb dann die Maskerade? Die auf die Karnevalstage folgende Fastenzeit interessiert heutzutage keinen Menschen mehr – oder wenn, nur in sehr freier und abgewandelter Form. Zum Besäufnis jedenfalls brauchen die Menschen keinerlei speziellen Anlass – wer dies in Zweifel zieht, möge einen beliebigen Wochenendabend in der Stadt verbringen. Komasaufen, botellón, binge drinking – die Sprachen besitzen sogar eigene Worte dafür.

Warum also wird dieses Über-die-Stränge-schlagen noch immer derart kollektiv betrieben? Fühlen die Menschen sich genauso unfrei wie anno dazumal? Oder handelt es sich nur um einen weiteren Teil der gängigen Höher-Schneller-Weiter-Mentalität. Das normale Wochenendkoma genügt nicht mehr, das muss getoppt werden.

Bislang will ich das nicht recht begreifen. Komischerweise steht mir nüchtern noch nicht mal nach Exzessen der Sinn. Sie lassen mich einfach kalt.

Eines ist indes klar, selten war die selbstgewählte Bezeichnung Paria so treffend wie in diesen Tagen!

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Foto: Franco Rabazzo. Herzlichen Dank!  glas I
http://www.flickr.com/photos/fz/5252308639/sizes/l/in/photostream/

7 Gedanken.

  1. Hallo Elyseo, bin stolz auf dich, halte durch! Meine Mutter sagte oft, man muss lernen, mit sich selbst allein zu sein. . Ein harter Prozess, aber er lohnt sich. In diesem Sinne. .. weiter so! Gruß K.

    • Hallo Kerstin!
      Danke schön! Ein wenig Stolz würde mir selbst wahrscheinlich auch gerade ganz gut tun. Aber ich bleibe dran und werde sehen, wo es mich hin führt. Einen lieben Gruß auf diesem Wege! Elyseo

    • Da gehe ich schon seit jeher mit Dir konform. Ich frage mich, woher es rührt, dass Menschen auf den allgemeinen Irrglauben verfallen sind, man mache sich durch Offenheit angreifbar. Meine Erfahrung bestätigt mir schon immer das Gegenteil: Wer Dinge versteckt, hat ein Problem, weil er sich dadurch angreifbar macht. Elyseo

  2. Wobei ich zugeben muss, dass ich mich gerade über diese Bezeichnung „Paria“ schon mehr als einmal gewundert habe … Wieso „Paria“ – Unberührbarer? (Ich habe zumindest mal vor Urzeiten gelernt dass dies die korrekte Übersetzung sei?)

    Interessant fand ich diesmal, dass ich beim Lesen der ersten Absätze spontan den (ich gebe es zu – ein bisschen ironischen) Gedanken hatte: Nennt man sowas nicht „Erwachsenwerden“? Und prompt, kam kurz darauf der gleiche Gedanke im Text.

    „Jeder Wandel ist schmerzhaft, mancher allerdings auch lohnend.“
    Das muss ich leider unterschreiben. Ich muss, weil es sich mit meiner Erfahrung deckt und leider, weil es da nichts zu beschönigen gibt. Und soweit ich das beurteilen kann, hilft einem auch der Gedanke daran, DASS es sich letzten Endes trotz Schmerzen lohnen wird nicht wirklich. Mir jedenfalls nicht. Nicht solange ich mitten drin stecke.
    Vor mittlerweile sechs Jahren kam für mich der Punkt, ab dem ich mehr oder weniger freiwillig auf Alkohol so gut wie vollständig verzichtete. Wegen einer Innenohrerkrankung litt ich unter unberechenbaren, zum Teil täglich auftretenden Schwindelattacken, die mir praktisch jedes Mal die Füße wegrissen und mich zwangen, stark dämpfende Medikamente einzunehmen und dann Stunden im Dämmerschlaf zuzubringen, bis das Karussell wieder zum Stillstand gekommen war. Dementsprechend hatte ich kein wirkliches Bedürfnis auch noch rauschbedingten Schwindel zu erleben.
    Es war nie eine körperliche Abhängigkeit vom Alkohol vorhanden, aber selbst bei Familienfeiern fühlte es sich plötzlich komisch an, mich an Wasser oder Limo festzuhalten, während ringsum fröhlich gebechert wurde.
    Mein Umfeld nahm es vergleichsweise positiv auf – nicht zuletzt weil somit ja immer ein nüchterner Fahrer vorhanden war, ha ha, aber irgendwann kam der Gedanke schon – „Ah, jetzt ein kühles Bier!“ oder „Ein Glas Wein wäre mal schön!“
    Mittlerweile habe ich die Krankheit im Griff und brauche die Medikamente nicht mehr. Mein Alkoholkonsum ist trotzdem immer noch sehr stark eingeschränkt. Ich habe meine Gewohnheiten nachhaltig geändert über die Jahre.
    Nur sehr gelegentlich (wenn der Frustpegel weit über das erträgliche Maß steigt), werden es mehr als ein, zwei Gläser Wein oder ein Bier.
    Hat es sich für mich gelohnt?
    Schwer zu sagen. Vermutlich ja. Aber zumindest habe ich beim Gedanken an kollektive Besäufnisse wie z.B. Karneval (der hier in unserer Gegend zum Glück nicht so exzessiv begangen wird und meinethalben ganz aus dem Kalender gestrichen werden könnte ;)), nicht mehr das Bedürfnis um jeden Preis mithalten zu müssen. (Wie heißt es so schön? Ich muss nicht Spaß haben, um mich zu betrinken … ^^ … oder so)
    Aber vielleicht liegt das auch am Alter?
    Werde ich vielleicht auch endlich mal erwachsen? Wäre ja an der Zeit …

    Ein Gedanke ist mir dazu aber doch noch gekommen: Vielleicht ist es gerade beim Thema Alkohol in Gesellschaft auch wie bei so vielen anderen Dingen: das Beispiel prägt?
    Wie ich darauf komme? Nun – ich habe mittlerweile zwei Kinder durch eine Konfirmation geschleust und bei beiden kam innerhalb der Runde der Konfirmandeneltern die Frage nach dem Umgang mit Alkohol bei der Feier auf. Hier ist es üblich, dass die Konfirmanden am Abend ihres Festtages sich noch einmal treffen und dann gemeinsam die Runde durch sämtliche Elternhäuser machen. Und heiß diskutiert wird jedes Jahr die Frage: Kann/darf/soll man den Jugendlichen Alkohol anbieten oder nicht?
    Die Gesetzeslage ist eindeutig – man darf nicht. Immerhin sind sie noch minderjährig mit ihren 14 Jahren.
    Doch jedes Jahr findet sich eine ganze Reihe – meist alteingesessener – Dorfbewohner die der Meinung sind, es ist in Ordnung. Und dementsprechend gibt es auch jedes Jahr mindestens eine Schnapsleiche unter den Frischkonfirmierten. Immerhin sind es für gewöhnlich zwischen 25 und 30 Konfirmanden und selbst wenn nur die Hälfte Schnaps, Bier oder Wein ausschenkt mit dem jovialen Argument: Heute dürft ihr ja mal, kann man sich ausmalen, was das in Promille ausmacht.
    Und ist der Ärger zuhause anschließend auch noch so groß – die Akzeptanz unter den Freunden ist meist uneingeschränkt.
    Und meine Älteste kommt auch so gut wie jede Woche nach Hause und berichtet von Klassenkameraden, die sich am Wochenende die Kante gegeben haben und entweder am Montag gar nicht in die Schule gekommen sind, oder verkatert und sich aber dafür in Aufmerksamkeit und – ja, Bewunderung sonnen können. (Es handelt sich dabei wohlgemerkt um ein Gymnasium – nur so nebenbei bemerkt)
    Und wenn es erst mal eine „liebgewordene“ Gewohnheit geworden ist … nunja …

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